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Joseph H. Pilates,
1880 nahe Düsseldorf geboren, verbrachte bei schwächlicher
Konstitution seine Kindheit mehr krank als gesund. Er begann früh
unterschiedliche Sportarten zu betreiben, wie z.B. Fechten, Leichtathletik,
Schwimmen und Boxen. Auch mit östlichen Philosophien befasste
er sich. Tai Chi und Yoga wurden praktiziert. Er übernahm hiervon
die Atemtechnik für seine völlig neue und einzigartige Methode.
Für J.H. Pilates sind die kontrolliert ausgeführten Bewegungen
wesentlich. Er selbst nannte seine Methode darum auch „contrology“.
Im ersten Weltkrieg arbeitete er im Internierungslager britischer Kriegsgefangener
weiter an seiner Technik; unterrichtete dort und verzeichnete enorme Erfolge.
Er eröffnet in New York Anfang der 30er Jahre sein erstes
Studio, im selben Gebäude befindet sich eine Ballettschule.
Tänzer wie Martha Graham und George Balanchine zählen
zu seinen Klienten. Aus dieser Zeit und den gemeinsamen Anforderungen, wie Zentrierung
und Stabilisierung des Körpers, erklärt sich die enge Verbindung
zum Tanz.
J. H. Pilates praktizierte bis ins hohe Alter hinein und verstarb 1967 in New
York. Romana Kryzanowska setzt seine Arbeit fort. Die Methode
bietet hunderte von vielfältigen Übungen, so dass sie für jeden
geeignet ist. Ob alt, ob jung, Tänzer oder sitzend arbeitender Mensch,
Sportler oder Bewegungsmuffel, jede/r absolviert die für sie/ihn angemessenen Übungen.
Die Pilates-Methode wird auch von Physiotherapeuten angewendet und empfohlen.
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